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  • Autorenbildtsedlmayer

Die Realität des Immobilienmarkts in deutschen Städten



Die anhaltenden Preissteigerungen über die Jahre sowie das hohe Zinsniveau haben den Erwerb von Immobilien erheblich kompliziert. Dennoch existieren nach wie vor Städte, in denen der Kauf von Wohnraum auch für Menschen mit durchschnittlichem Einkommen realisierbar ist. Diese Tatsache wird durch eine kürzlich durchgeführte Analyse von Immowelt deutlich illustriert. In der Untersuchung wurde das Verhältnis zwischen den medianen monatlichen Bruttoeinkommen und den Quadratmeterpreisen für Bestandsimmobilien in allen kreisfreien Städten beleuchtet.


Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass derzeit Salzgitter die beste Lage bietet. Hier liegt das monatliche Bruttoeinkommen bei 4.487 Euro, fast das Dreifache des durchschnittlichen Quadratmeterpreises von 1.608 Euro.


Landshut liegt mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 4.606 € und einem monatlichen Mediangehalt von 3.462 € und einem Faktor von 0.75 auf dem 102. von 107 Plätzen.

Konkret bedeutet das, dass die Immobilienpreise im Vergleich zu dem durchschnittlichen Gehalt der Einwohner von Landshut ziemlich hoch sind und es deshalb schwierig ist, sich bezahlbares Eigentum zu leisten.


München hingegen belegt den letzten Platz im Ranking. In dieser Stadt beläuft sich der Quadratmeterpreis auf 8.502 Euro, während das monatliche Einkommen mit 4.892 Euro nur knapp die Hälfte beträgt.

Ein interessanter Aspekt dieser Studie ist, dass hohe Einkommen nicht zwangsläufig einen guten Platz im Ranking bedeuten. Dies wird auch deutlich, wenn wir uns Ingolstadt anschauen. Hier liegt das mediane Gehalt mit 5.282 Euro am höchsten. Trotzdem landet die Stadt, aufgrund der hohen Immobilienpreise von 4.552 Euro pro Quadratmeter, lediglich auf dem 57. Platz von insgesamt 107 Städten im Leistbarkeits-Ranking.



Stand: 05.09.2023


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